Werkssiedlung der Steingutfabrik Carstens

Bauantrag, aus Bauakte 1919 (Qelle: SGR.e.V.)
Grundstein von Rhinhöhe

Eine Siedlung für Werksmitarbeiter
Rheinsberger Steingutfabrik Carstens lässt von 1919 bis 1924 am südlichen Stadtrand Ein- und Zweifamilienhäuser mit separaten Stallungen errichten; Planung oblag der Kreissiedlungsgesellschaft Ruppin mbH; Ausführung Baufirma Willy Noack; Anfangs-planung sah 50 Wohnhäuser vor; entstanden sind 29 Einfamilienhäuser und 13 Doppelhäuser sowie ein Wohnheim für Ledige

Der Einsatz von Typenhäusern
insgesamt 7 Haustypen mit unterschiedlichen Fassaden- und Dachformen; die markanten Eckgebäude mit hohen Walm- und Glockendächern; massive Bauweise mit Lehm-, Ziegel- und Kalksandsteinen; teilweise auch Schlackesteine; alle Materialien in Steingutfabrik und in 1924 eigens dafür gegründeter Kalksandsteinfabrik gefertigt; Grundrisse der Typenhäuser immer gleich; zur Straße Stuben und Treppenflure; zum Hof Küche und kleine Stuben/Kammern