Chronik 1952 - 2006
31. März 1952 Ratssitzung : "Der Rat der Stadt beschließt aufgrund der eingegangenen Schreiben vom Verlag Unterhaltung und Wissen und der Landesstelle für Büchereiwesen die Neueinrichtung einer Stadtbücherei dem Dezernat für Kultur und Volksbildung zu übertragen. Als Raum steht der Nebenraum des Kulturraumes der Stadtverwaltung zur Verfügung".
1952 bis 1963
betreute Frau Franke die Bücherei ehrenamtlich. Auf ca. 24 m² Bibliotheksfläche in der Seestrasse 31 (Rat der Stadt) gibt es einen Bestand von etwa 500 Büchern.
1958
1. Umzug in einen Raum des neuen Kulturhauses des AKW in der Menzer Straße (nun etwa 47 m² Bibliotheksfläche)
1963 bis 1967
Margot Kittkewitz ist hauptberufliche Leiterin der Bibliothek.
1967 bis 1968
Die Bibliothek wird durch Vera Kupplich (Leiterin) und Frau Ferdinand (halbtags) betreut.
1968
Ingrid Westphal wird neue Leiterin der Bibliothek (bis 1992), als zweite Kraft fungiert Inge Wiedrich (halbtags).
1968
2. Umzug, als Provisorium, unveränderte Raumgröße, Am Markt 3, Kavaliershaus.
1989 bis 1992
Die politische Wende führt vorerst zu einem allgemeinen Leserschwund in den öffentlichen Bibliotheken Ostdeutschlands.
1992
Yvonne Jahnel wird neue Leiterin der Bibliothek, als halbtagskraft fungiert Christel Amelang (1992 bis 1994) und nachfolgend Marianne Maronde.
1993
Durch Fördergelder von Stadt, Land und Bund ist nun eine stetige Erweiterung des Buchbestandes möglich.
1994
3. Umzug der Bibliothek in den Lärchenweg (großzügige 250 m² !!!), Fördermittel der Stadt und vom Land Brandenburg ermöglichen erstmals audiovisuelle Medien (MC, CD, Video u.a.) Veranstaltungen, vor allem für Kinder und Jugendliche, werden organisiert und selbst gestaltet.
1996
Die Medienverwaltung erfolgt nun per Computer ( mit Allegro Öffentliche Bibliotheken) Über ABM, von der Stadt und der RABS finanziert, erhält die Bibliothek ebenso wie durch Praktikanten der Heinrich-Rau-Gesamtschule Unterstützung.
1997
4. Umzug in die Schloßstr. 17, sehr gut zental gelegen, doch vorerst auf 80 m² (mit Ausleihe auf dem Flur)
1998
Ende der "Zettelkataloge", Leser können per PC den Bestand recherchieren; 23.11.: der Internetplatz wird eingeweiht, die Bibliothek hat eine eigene Homepage, Förderung durch die Stadt und das Land Brandenburg; Jahresgebühren werden eingeführt - Kinder bis 14 Jahre bleiben weiterhin kostenfrei.
1999
Erweiterung der Bibliothek um 3 Räume auf insgesamt 150 m²; Renovierung während des laufenden Betriebes.
12. Mai 2002
Die Stadtbibliothek Rheinsberg feiert ihr 50 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde eine Jubiläumsbroschüre heraus gegeben.